Im Praxisalltag bleibt für Datenschutz oft wenig Zeit. Trotzdem müssen Unterlagen, Verträge und Abläufe stimmen. Wir helfen Ihnen dabei und konzentrieren uns ausschließlich auf Zahnarztpraxen.
Was Sie bei uns bekommen
Sie können uns dauerhaft beauftragen, einzelne Themen mit uns aufarbeiten oder Ihr Team schulen lassen. Im Erstgespräch klären wir, was zu Ihrer Praxis passt.
Laufende Betreuung
Wir übernehmen die formelle Benennung, halten Ihre Unterlagen aktuell und führen einmal im Jahr ein Audit durch. Bei Fragen wenden Sie sich direkt an Ihren festen Ansprechpartner.
Einmalige Unterstützung
Fehlen Unterlagen oder soll ein einzelnes Thema geklärt werden, bringen wir genau diesen Bereich in Ordnung. Anschließend kann Ihr Team ihn selbst weiterführen.
Schulung für das Praxisteam
Wir schulen Ihr Team online, bei Ihnen vor Ort oder mit einem Modul zur Einzelbearbeitung. Alle Teilnehmenden erhalten eine Bescheinigung für Ihre Unterlagen.
Warum ausschließlich Zahnmedizin
In einer Zahnarztpraxis treffen Datenschutz, Schweigepflicht und besondere technische Abläufe aufeinander. Wer diese Abläufe kennt, kommt schneller zu einer Lösung, die im Alltag funktioniert.
Gesundheitsdaten gehören zu den besonders geschützten Daten. Ihre Verarbeitung ist grundsätzlich verboten und nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt; die Behandlung ist eine davon. Zusätzlich gilt die Schweigepflicht, in deren Vorschrift Zahnärzte ausdrücklich genannt sind. Auch externe Dienstleister dürfen nur eingebunden werden, soweit das für ihre Tätigkeit erforderlich ist.

Dazu kommen Themen, die für Zahnarztpraxen typisch sind: Praxissoftware, Fernwartung, Telematikinfrastruktur, Röntgenbilder und unterschiedliche Aufbewahrungsfristen. Die Patientenakte ist grundsätzlich zehn Jahre aufzubewahren, Röntgenaufzeichnungen können deutlich längeren Fristen unterliegen. Auch KI-gestützte Befundung, Diktatprogramme und Textwerkzeuge am Empfang müssen richtig eingeordnet werden.
Zu diesen Themen finden Sie eigene Seiten: Praxissoftware und Datenschutz, Telematikinfrastruktur, Patientendaten in der Zahnarztpraxis und künstliche Intelligenz in der Zahnarztpraxis. Den vollständigen Überblick bietet Datenschutz in der Zahnarztpraxis.
KI ist in vielen Praxisprogrammen längst angekommen
Befundungshilfen im Röntgenmodul, Diktatprogramme und allgemeine Textwerkzeuge sind typische Beispiele. Oft wird eine neue Funktion eingeführt, ohne dass im Team jemand ausdrücklich von einem „KI-Projekt" spricht.
Für die Pflichten Ihrer Praxis ist entscheidend, wie Sie ein System einsetzen. Wer fertige Software nutzt, ist in der Regel Betreiber. Das ist etwas anderes, als selbst eine KI unter eigenem Namen anzubieten.
Was für Ihre Praxis gilt- Seit 2. August 2026Viele Vorgaben der KI-Verordnung gelten bereits. Für bestimmte Hochrisiko-Systeme gelten spätere Termine.
- Betreiber, nicht AnbieterEine Praxis wird nicht allein dadurch zum Anbieter, dass sie eine fertige KI-Funktion einkauft und verwendet.
- KI-KompetenzWer KI-Werkzeuge einsetzt, muss angemessene Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz im Team ergreifen.
- Und der Datenschutz?Sobald ein KI-Dienst Patientendaten verarbeitet, müssen auch die Vorgaben der DSGVO und die Schweigepflicht berücksichtigt werden.

Die Frage, die wir am häufigsten hören
„Müssen wir überhaupt einen Datenschutzbeauftragten benennen?"
bejaht die Benennungspflicht für Praxen, in denen zehn oder mehr Personen mit Patientendaten umgehen.
liest dieselbe Beschlusslage anders und kommt auf zwanzig Personen.
Deshalb müssen neben der Teamgröße auch die zuständige Aufsichtsbehörde und besondere Verarbeitungen geprüft werden. Das Ergebnis halten wir schriftlich fest.
Müssen wir überhaupt einen Datenschutzbeauftragten benennen?
Dafür sind zwei Regeln wichtig. Nach dem Bundesdatenschutzgesetz besteht die Pflicht grundsätzlich ab 20 Personen, die in der Regel ständig automatisiert personenbezogene Daten verarbeiten. Unabhängig davon kann die Pflicht nach der Datenschutz-Grundverordnung bestehen, wenn die Kerntätigkeit in der umfangreichen Verarbeitung besonderer Datenkategorien liegt.
Bei der Anwendung dieser zweiten Regel auf Zahnarztpraxen kommen die Aufsichtsbehörden zu unterschiedlichen Ergebnissen. Niedersachsen nennt für Praxen und Berufsausübungsgemeinschaften zehn Personen, die mit Patientendaten umgehen. Nordrhein-Westfalen kommt auf zwanzig Personen.
Deshalb reicht die Beschäftigtenzahl allein für eine verlässliche Antwort nicht aus. Außerdem zählen Personen, nicht Vollzeitstellen. Wenn zehn oder mehr Menschen in Ihrer Praxis mit Patientendaten arbeiten, sollten Sie die Frage prüfen und das Ergebnis schriftlich festhalten. Die Hintergründe und die Zählweise erklären wir auf der Seite zum externen Datenschutzbeauftragten für die Zahnarztpraxis.
Wer hinter Eduodo Dental steht
Eduodo Dental ist der Zahnmedizin-Bereich von Eduodo. Unser Team besteht aus acht Personen mit unterschiedlichen Aufgaben.
Lukasz Lepiocha führt das Unternehmen, ist DEKRA-zertifizierter Datenschutzauditor und Ihr erster Ansprechpartner. Stefanie Lepiocha und Kayihan Morid arbeiten im Datenschutz. Manuel Illmann ist Fachkraft für Arbeitssicherheit, René Bußkamp Arbeitsschutzbeauftragter. Jakub Pytlik verantwortet Marketing und Vertrieb, Volkan Gökdemir die sozialen Netzwerke und Beate Szneider die Verwaltung.
Bei einer formellen Benennung werden die Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten an die zuständige Aufsichtsbehörde gemeldet. Mehr über das Team und unsere Arbeitsweise lesen Sie unter Die Menschen hinter Eduodo Dental.

Lukasz Lepiocha
Geschäftsführer, DEKRA-zertifizierter Datenschutzauditor

Stefanie Lepiocha
Datenschutzexpertin, Assistenz der Geschäftsführung

Kayihan Morid
Datenschutzexperte

Manuel Illmann
Fachkraft für Arbeitssicherheit

René Bußkamp
Arbeitsschutzbeauftragter

Jakub Pytlik
Marketing und Vertrieb

Volkan Gökdemir
Soziale Netzwerke

Beate Szneider
Verwaltung
Das Team hinter Eduodo Dental.
Das sagen Zahnarztpraxen über uns
Für Eduodo haben wir bereits viele Einrichtungen im Gesundheitswesen begleitet. Hier lesen Sie drei Stimmen aus Zahn- und KFO-Praxen.
Alle 127 Google-Bewertungen ansehen (Durchschnitt: 5,0). Die Gesamtbewertung bezieht sich auf alle von Eduodo betreuten Bereiche im Gesundheitswesen.
Es wurden alle schon vorhandenen Formulare überprüft und fehlende ergänzt.
Zahnarztpraxis SiedentZahnarztpraxis in Langenhagen · Auszug aus der Google-Rezension
Für Fragen wird sich sehr viel Zeit genommen.
Lars AhlskogZahnarztpraxis in Tuttlingen · Auszug aus der Google-Rezension
Das Datenschutzaudit von Herrn Lepiocha war trotz trockenem Thema sehr kurzweilig.
Carolin BüchnerKieferorthopädische Praxis in Fulda · Auszug aus der Google-Rezension
Stand: 11.09.2026
Was nach Ihrer Anfrage passiert
Sie fragen an
Antwort innerhalb eines Werktags
Schreiben Sie uns über das Formular oder suchen Sie sich direkt einen Termin im Kalender aus.
Das Gespräch
45 Minuten
Wir sprechen über die Abläufe in Ihrer Praxis – von der Anmeldung über die Software bis zur Abrechnung. Sie müssen nichts vorbereiten.
Die schriftliche Einschätzung
Danach fassen wir zusammen, was bereits gut läuft und welche Punkte Sie angehen sollten. Falls Sie Unterstützung möchten, erhalten Sie auch ein aufgeschlüsseltes Angebot.
Ihre Entscheidung
Sie entscheiden in Ruhe, ob und wobei wir Sie unterstützen sollen. Das Gespräch verpflichtet Sie zu nichts.
Was wir übernehmen
| Wobei | Das tun wir | Das tun wir nicht |
|---|---|---|
| Bestandsaufnahme | Wir sehen uns Ihre tatsächlichen Abläufe an: den Empfang, die Zugriffsrechte und die Wege, auf denen Befunde weitergegeben werden – bei Bedarf auch vor Ort. | Eine reine Fragebogenauswertung ohne Blick auf den Praxisalltag. |
| Rechtsfragen | Wir erklären die geltenden Vorgaben und setzen sie mit Ihnen im Praxisalltag um. | Rechtsberatung im Einzelfall oder die Vertretung in einem Rechtsstreit.Dafür: anwaltliche Klärung |
| Software | Wir prüfen Datenschutzverträge und zeigen Ihnen, welche Nachweise Sie vom Anbieter brauchen. | Eine Kaufempfehlung für ein bestimmtes Praxisverwaltungssystem. |
| Ergebnis | Sie erhalten nachvollziehbare Unterlagen, klare Zuständigkeiten und konkrete nächste Schritte. | Eine Garantie für die spätere Bewertung durch eine Aufsichtsbehörde. |
| Betreuung | So viel Unterstützung, wie Ihre Praxis tatsächlich braucht. | Aufgaben, die Ihr Team nach einer klaren Einordnung gut selbst erledigen kann.Dafür: Ihr Team, mit der DSGVO-Checkliste |
Was in einer Zahnarztpraxis tatsächlich anfällt
Verständliche Antworten auf die Datenschutzfragen, die uns in Zahnarztpraxen regelmäßig begegnen.
Datenschutz in der Zahnarztpraxis
Ein verständlicher Überblick über die Datenschutzthemen, die im Praxisalltag wirklich eine Rolle spielen.
Weiterlesen02WhatsApp in der Zahnarztpraxis
WhatsApp ist schnell und bequem. Bei Patientendaten braucht Ihre Praxis trotzdem klare Regeln und sichere Alternativen.
Weiterlesen03Künstliche Intelligenz in der Zahnarztpraxis
Viele Praxen nutzen bereits KI. Wir erklären, welche Pflichten daraus entstehen und was Sie dokumentieren sollten.
Weiterlesen04Praxissoftware und Datenschutz
Wer darf auf welche Daten zugreifen? Was muss im Vertrag stehen? Und was passiert bei einem Softwarewechsel?
Weiterlesen05Telematikinfrastruktur und Datenschutz
Wir ordnen die Vorgaben zur Telematikinfrastruktur ein und zeigen, was davon für Zahnarztpraxen gilt.
Weiterlesen06Online-Terminbuchung und Praxiswebsite
Schon beim ersten Seitenaufruf können Daten an externe Dienste fließen. Wir zeigen, wo Sie genau hinsehen sollten.
Weiterlesen07Patientendaten in der Zahnarztpraxis
Patientenakten, Röntgenbilder und Abrechnungsunterlagen haben unterschiedliche Fristen. Ihr Löschkonzept muss sie auseinanderhalten.
Weiterlesen08DSGVO-Checkliste für die Zahnarztpraxis
Gehen Sie die wichtigsten Datenschutzfragen Schritt für Schritt entlang Ihrer Praxisabläufe durch.
Weiterlesen09Verarbeitungsverzeichnis und technische Maßnahmen
Wir erklären, welche Angaben in das Verarbeitungsverzeichnis gehören und wie Sie die Schutzmaßnahmen dazu dokumentieren.
WeiterlesenWas im kostenlosen Check passiert
Im kostenlosen Check klären wir, wo Ihre Praxis steht und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.
In 45 Minuten sprechen wir über die wichtigsten Abläufe Ihrer Praxis: Anmeldung, Dokumentation, Kommunikation, Software und Abrechnung. Anschließend erhalten Sie unsere Einschätzung schriftlich.
Der Check ist kostenlos und unverbindlich. Danach wissen Sie, welche Punkte Sie selbst erledigen können und wobei Unterstützung sinnvoll wäre.
- Keine Vorbereitung nötig
- Schriftliche Zusammenfassung
- Persönlicher Ansprechpartner
Häufige Fragen
Was kostet das?
Nach dem kostenlosen Check erhalten Sie ein schriftliches Angebot. Der Preis hängt von der Größe und Zahl Ihrer Standorte, Ihrer technischen Umgebung, den vorhandenen Unterlagen und dem gewünschten Leistungsumfang ab.
Wird es teurer, wenn es eilig ist?
Nein. Wir berechnen keinen Zuschlag dafür, dass ein Schreiben der Aufsichtsbehörde auf dem Tisch liegt.
Was kostet der Check?
Nichts. Das Gespräch dauert 45 Minuten, ist unverbindlich und erfordert keine Vorbereitung.
Und wenn wir Sie gar nicht brauchen?
Dann sagen wir Ihnen, welche offenen Punkte Ihr Team selbst erledigen kann. Aus dem kostenlosen Check entsteht keine Verpflichtung zur Zusammenarbeit.
